Volle Stuben mit vielen Infos

Anfang bis Mitte November luden wir zu drei Terminen zu unseren Herbsttreffen ein. Dabei wurde zurückgeschaut und auch für die Zukunft geplant: Die meisten Vorstandsmitglieder der EZG wurden bestätigt und zwei neue nominiert.

Bio-Treffen in Bio-Lokalen

Das steirische Treffen, das auch für burgenländische und Kärntner Lieferbetriebe leicht erreichbar in Gleisdorf stattfand, führte uns diesmal in den Seminarraum des Biofachmarkts „Biosphäre Gleisdorf“. Über feine Bio-Jausenplatten und Bio-Bier freuten sich etwa 15 interessierte Biobauern und -bäuerinnen aus dem Süden Österreichs.

In Oberösterreich ging es im wahrsten Sinn des Wortes dicht zu: Die 40 Teilnehmenden sprengten den Raum im Stiftskeller St. Florian, und allen wurde es warm (ums Herz?). Zum Essen gab es zwar Bio-Kürbis und Bio-Erdäpfel, aber leider kein Bio-Schweinefleisch… Das Gasthaus, das uns im niederösterreichischen Waldviertel empfing, war zwar gut geheizt, bot aber allen etwa 30 Personen ausreichend Platz und herzhafte Speisen – aber leider nicht bio.

Herausforderung Transportfähigkeit

Bei allen drei Herbsttreffen berichtete Beraterin Sonja Wlcek zu Beginn Aktuelles – und auch Altbekanntes – zu den Themen MFA und dessen Verbesserungsmöglichkeiten, was der SPonWeb-Sauenplaner vorhat und wie sich die ASP heuer in Europa verhalten hat. Am meisten diskutiert wurde allerdings beim Thema Nabelbrüchen und ab wann Schweine damit nicht mehr transportfähig sind. Kurzes Fazit: Wenn du dir nicht sicher bist, ob das Schwein transportiert werden darf, lass dir die Transportfähigkeit auf dem Lieferschein von deinem Tierarzt/deiner Tierärztin bestätigen!

Im Anschluss daran stellte Christine Resch-Wöran das vergangene Vermarktungsjahr dar. Sie konnte zeigen, dass die ausgleichende Strategie der Bioschwein Austria funktioniert: Trotz des gravierenden Überschusses im Jahr 2023 blieb die Produktion stabil und hilft uns jetzt den Markt gut zu versorgen. Hubert Stark ergänzte und zeigte ein weiteres Mal die Eckpfeiler der Bioschwein Austria: Partnerschaft und Stabilität, die zu Vertrauen führen und Ausschläge nach unten und oben vermeiden.

Junglandwirte folgen auf „alte Hasen“

Im Anschluss an die Treffen wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder der Erzeugergemeinschaft (EZG) Bioschwein Austria überwiegend bestätigt. Altersbedingt haben sich Johann Schlögl (Burgenland) und Rudi Rattenberger (Kärnten) nach vielen Jahren Vorstandstätigkeit zurückgezogen. An ihre Stelle tritt nun die nächste Generation.

Christoph Klein (Burgenland) betreut einen ausgesiedelten Zuchtsauenstall im Bezirk Oberwart und plant, die Ferkel in Zukunft alle selbst zu mästen. Sebastian Prasser (Kärnten) ist Mäster im Bezirk St. Veit im Nebenerwerb und wirtschaftet in einem preisgekrönten Offenfrontstall. Beide freuten sich über ihre Nominierung und werden sich zum Wohle der Biobetriebe einsetzen.

 

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